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Prüfzeichen und Normen

Normen vereinheitlichen die Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen.
LED Leuchten und Betriebsgeräte müssen zum Beispiel den Anforderungen
zur Strahlungssicherheit genügen. Sowohl bei der Produktion als auch bei
der Applikation von LED Lösungen müssen unterschiedliche Normen
beachtet werden.

Eine LED-Beleuchtung spielt ihre Vorteile erst dann richtig aus, wenn Lichtquelle, Module, Leuchten und
Betriebsgeräte von einwandfreier Qualität sind. Normgerechte Produkte und fachgerechter Einbau schützen
vor Betriebsstörungen und Gesundheitsschäden.
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Prüfzeichen

Prüfzeichen ENEC/VDE

Das ENEC-Zeichen (ENEC = European Norm Electrical Certification) dokumentiert, dass Leuchten und eingebaute Betriebsgeräte den aktuellen Normen entsprechen. Die Ziffer hinter dem Prüfzeichen weist auf den Sitz des zuständigen Prüfinstituts hin: In Deutschland ist das der VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker), der sein Prüfzeichen mit dem ENEC-Zeichen kombiniert. Der VDE prüft in Deutschland nicht nur das Produkt, sondern überwacht auch die Fertigung.

 

Prüfzeichen GS

Das GS-Zeichen (= Geprüfte Sicherheit) muss immer in Verbindung mit der autorisierten Prüfstelle verwendet werden; in Deutschland sind dies z.B. VDE oder TÜV. Sie bestätigen mit dem GS-Zeichen, dass das geprüfte Produkt dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz GPSG entspricht.

 

Prüfzeichen EMV

Das EMV-Zeichen garantiert die elektromagnetische Verträglichkeit von Leuchten und Betriebsgeräten. Danach darf ein Gerät keine elektrischen oder elektromagnetischen Störungen aussenden, die die Funktion anderer Geräte beeinträchtigen oder sie schädigen könnten.

 

Kennzeichnung CE

Das CE-Zeichen ist kein Prüfzeichen, aber zwingend erforderlich für den Vertrieb von Produkten innerhalb der EU. Damit dokumentieren Hersteller und Importeure, dass ihre Produkte den «grundlegenden Anforderungen»
einzelner EU-Richtlinien entsprechen. Darunter fallen zum Beispiel die Ökodesign- und EMV-Richtlinie. Auf Verlangen müssen Hersteller und Importeure den zuständigen Behörden die Konformität nachweisen.

 

Einfaches Möbelzeichen

Das Gerät ist zum Ein- und Anbau an Möbel geeignet, die in ihrem Brandverhalten schwer und normal entflammbaren Baustoffen im Sinne von DIN 4102 Teil 1 enstprechen. Die Werkstoffe können beschichtet, furniert oder lackiert sein.

 

Doppeltes Möbelzeichen

Das Gerät ist zur Montage auf oder in Möbel geeignet, die aus Werkstoffen mit unbekannten Entflammungseigenschaften bestehen.



D-Zeichen

Besondere Anforderungen für Leuchten mit begrenzter Oberflächentemperatur für feuergefährdete Betriebsstätten (EN60598-2-24).



F-Zeichen

Leuchten, geeignet zur Montage auf normal entflammbaren Flächen



Ballwurfsichere Leuchte

Damit auftreffende Bälle Leuchten nicht derart beschädigen, dass Teile abbrechen und herabfallen, müssen Leuchten für Sporthallen ballwurfsicher sein. Die Prüfung umfasst 36 Schüsse mit einem Handball aus drei Richtungen und einer Aufprallgeschwindigkeit von maximal 60 Stundenkilometer. Außerdem sollte die Rasterweite der Abdeckgitter immer deutlich kleiner sein als die in der Halle verwendeten Bälle, damit kein Ball im Gitter hängen bleiben kann.



IK-Stossfestigkeit

Der IK-Stossfestigkeitsgrad ist ein Mass für die Widerstandsfähigkeit von Gehäusen elektrischer Betriebsmittel gegen mechanische Beanspruchung – insbesondere Stossbeanspruchung. Der IK-Code ist international genormt nach EN 62262. Es gibt 10 Schutzarten, entsprechend der Schlagenergie, der das Gehäuse mindestens standhalten kann.
IK00 = keine Stossfestigkeit | IK10 = grösste Widerstandsfähigkeit

Abbildung (IK-Code, Quelle: Toshiba.eu)

 

Schutzklassen

Schutzklasse I

… kennzeichnet Leuchten für den Anschluss an den netzseitigen Schutzleiter. Auch wenn die Basisisolierung versagt, können leitfähige Teile berührt werden. Sie nehmen keine gefährlichen Körperspannungen an. Das Symbol ist an der Anschlussstelle zu finden.

 

Schutzklasse II

… tragen Leuchten, deren spannungsführende Teile mit einer zusätzlichen oder verstärkten Isolierung ausgestattet sind. Sie haben keinen Schutzleiteranschluss.

 

Schutzklasse III

… weist auf den Betrieb mit Schutzkleinspannung SELV (safety extra-low voltage) hin. Die Versorgungsspannung über das Betriebsgerät darf nicht höher sein als 50 Volt.

 

 

Brandschutz

Werden LED-Module oder Leuchten in Möbel ein- oder angebaut, müssen sie bestimmten thermischen Anforderungen genügen und entsprechend gekennzeichnet sein. Um Brandgefahr auszuschließen, muss der vorgeschriebene Mindestabstand zu anderen Bauteilen eingehalten werden.

Erklärungen Kennzeichen Brandschutz.pdf

 

Schutzarten

Nicht jede LED Leuchte kann in Bad oder Garten verwendet werden. Hinweise zum sicheren Betrieb geben die Schutzarten IP. Die erste Kennziffer informiert über den Schutz vor Fremdkörpern und Berührung, die zweite Kennziffer über den Schutz vor Wasser.

Erklärung Kennzeichen IP-Schutzarten.pdf

 

Weitere Informationen und Links zu Normen und Prüfzeichen gibt es auf der Webseite www.licht.de. Schutzarten und Installtionshinweise finden Sie auf http//:app.vsei.ch

PSL AG, Industrie Neuhof 9, CH-3422 Kirchberg, Tel. +41 34 420 20 50, Fax +41 34 420 20 59, info@psl-ag.ch, www.psl-ag.ch
Offizieller Alder Repräsentant der Schweiz und LIGHTS-Partner
a division of ALDER Optomechanical Corp and LIGHTS GmbH